Bärte liegen im Trend und immer mehr Männer möchten sich einen Bart wachsen lassen. Oftmals sprießt das Gesichtshaar jedoch nicht in gewünschter Dichte. Dann greift der angehende Bartträger entweder zum Rasierer oder er sucht nach tauglichen Mitteln, um seinen Bartwuchs anzukurbeln und Bartlücken zu füllen.

Welche Ursachen hat spärlicher oder unregelmäßiger Bartwuchs und welche Möglichkeiten gibt es, Bartlücken zu schließen?

Der makellose Bart – Eine Seltenheit?

Bartwuchs ist nicht gleich Bartwuchs. Üblicherweise ist von durchschnittlich 7.000 bis 15.000 Barthaaren die Rede – manche Quellen gehen sogar von bis zu 30.000 Haaren aus, die im Gesicht eines Mannes wachsen können. Relativ unbekannt ist hingegen die Tatsache, dass nur die wenigsten Männer mit einem dichten, lückenlosen Vollbart ausgestattet sind.

Bartlücken zu füllen und den Bart dichter zu bekommen ist für einen Großteil potenzieller Bartträger durchaus ein persönliches Anliegen. Häufig fehlt es am Zusammenschluss von Oberlippenbart und Kinnbehaarung oder der Backenbart wächst nicht im gewünschten Ausmaß.

Ein makelloser Vollbart ist eher ein Ausnahmefall als die Regel. Darüber hinaus kennt der Bart keine Symmetrievorgaben, er wächst inhomogen, lückenhaft oder nur spärlich.

Der bärtige Mann – eine Frage des Selbstbewusstseins

Mann ohne Bartluecken fässt sich an die Jacke und posiert auf der Straße

Während vielen Männern ein voller Rauschebart als unerreichbarer Wunschtraum erscheint, wird anderen ihr kräftiger Bartwuchs vielfach zur Last. Täglich rasieren bedeutet einen nicht unerheblichen Zeitaufwand und der rasch wiederkehrende, unübersehbare Bartschatten macht selbst die perfekte Glattrasur rasch wieder zunichte.

So verschieden individuelle Geschmäcker auch sein mögen: Im Allgemeinen überwiegt die Zufriedenheit mit einem soliden, gleichmäßigen Bartwuchs. Bärte stehen für männliches Selbstbewusstsein, für Durchsetzungsvermögen und Bodenständigkeit.

Wem ein schöner Bart wächst, der nimmt dies gelassen zur Kenntnis. Wem hingegen kaum Barthaare sprießen wollen, der sehnt sich oftmals nach einem dichten Bart.

Ursachen für den unterschiedlich ausgeprägten Bartwuchs

Von Natur aus bestehen große Unterschiede zwischen der Ausformung eines buschigen Vollbarts oder eines nur zarten Flaums an Oberlippe und Kinn. Ein Mehr oder Weniger in Sachen Bartwuchs ist in den allermeisten Fällen schlichtweg angeboren.

Nur selten sind äußere Einflüsse dafür verantwortlich, dass der Bart Löcher aufweist oder sich nur ein dünner Bart ausbilden will. Ganz grob unterscheiden lassen sich dafür folgende drei Hauptursachen:

  • Erbliche Veranlagung
  • Hormonelle Zusammenhänge
  • Krankheiten und Verletzungen

Für die Ausprägung eines dichten Vollbarts als das eine oder für beinahe völlige Bartlosigkeit als das andere Extrem sind also meist naturgegebene Wirkursachen verantwortlich.

Erbliche Veranlagung

Starker oder schwacher Bartwuchs werden in erster Linie von der individuellen genetischen Disposition, der erblichen Veranlagung beeinflusst. Ob Vater oder ältere Brüder, ein Onkel oder beide Großväter: Nicht nur Augen- und Haarfarbe, Gesichtszüge und Körpergröße sowie sogar die Wesensart werden vererbt, sondern auch die Charakteristik des eigenen Bartwuchses.

Demzufolge ist bereits in frühen Tagen abschätzbar, ob im Erwachsenenalter der Bart dichter oder schütterer sein wird. Sogar an welchen Stellen der Bart Löcher aufweisen oder ganz ausbleiben wird, lässt sich anhand der familiären Vorgeschichte erahnen.

Hormonelle Zusammenhänge

Auch die Entfaltung des Hormonhaushaltes wird weitgehend vererbt. Allgemeine Veranlagung und Hormonproduktion überschneiden sich somit als maßgebliche Taktgeber für das Bartwachstum. In diesem Zusammenhang kommt speziell Testosteron als dem wichtigsten männlichen Sexualhormon eine besondere Bedeutung zu.

Der Testosteronspiegel beeinflusst unter anderem den Aufbau der Muskelmasse und die Verteilung des Fettspeichers, er stellt die Spermienproduktion sicher und fördert das Wachstum von Körper- und Barthaaren.

Krankheiten und Verletzungen

Kahle Stellen im Bart können auch krankheitsbedingt sein oder von Verletzungen herrühren. Die Autoimmunerkrankung Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) verursacht nicht nur fleckförmigen Haupthaarverlust, sondern kann auch ganz spontan das ein oder andere haarlose “Loch im Bart” hervorrufen.

Diese Lücken zeigen sich als scharf begrenzte, runde oder ovale haarlose Spots. Die Haare um diese Bartlücken herum wachsen ganz normal weiter. Diese den Bart betreffende Unterkategorie des kreisrunden Haarausfalls trägt die Bezeichnung Alopecia barbae.

Auch aufgrund von Verletzungen, von Brand- und Schnittwunden, die mit entsprechender Narbenbildung einhergehen, kann in betroffenen Hautregionen oftmals der Bartwuchs beeinträchtigt bleiben.

Wie lassen sich Bartlücken schließen?

Bartmodel mit lückenlosem Bart

Ist der Bart nicht dicht genug oder zeigen sich im Bart Löcher, so gibt es verschiedene Methoden, diese Mängel auszugleichen. Grundsätzlich lassen sich die Möglichkeiten und Wege zum Erfolg in zwei Kategorien einteilen: Sie können den Bart optisch verdichten und die Bartlücken kaschieren.

Oder Sie machen Ihren Bart nachhaltig dichter und sorgen an den kahlen Stellen für natürlichen Bartwuchs mit Hilfe einer Barthaartransplantation.

Den Bart optisch verdichten – Bartlücken kaschieren

Das vorübergehende Kaschieren eines zu dünnen oder unregelmäßig wachsenden Barts lässt sich unkompliziert mit einem Bartverdichter bewerkstelligen. Diese Schütthaarmethode wird auch zum Abdecken lichter Stellen im Haupthaar angewendet.

Das Streuhaar besteht aus kleinsten Keratinfasern in abgestimmter Haarfarbe und lässt sich kaum vom Eigenhaar unterscheiden. Ihren Bart optisch verdichten können Sie auch anhand eines Verdichtungsstiftes: Diese Make-up-Methode lässt bei geschickter Anwendung den Bart dichter aussehen.

Bartlücken schließen sich übrigens häufig ganz ohne eigenes Zutun: Was in den ersten Tagen inhomogen und unansehnlich erscheint, wächst sich nach wenigen Wochen oftmals zu einem durchaus stolzen Bart aus. Sukzessive überdecken die länger werdenden Barthaare Bereiche mit kleineren Lücken.

Etwas Geduld mit der eigenen Bartpracht kann sich also auszahlen. Zu einem ebenmäßig attraktiven Erscheinungsbild gehören selbstverständlich eine gründliche Pflege sowie das sorgfältige Stutzen und Trimmen des Bartes.

Nachhaltig Bartlücken füllen – für natürlichen Bartwuchs sorgen

Mann mit dichtem Bartwuchs im Supermarkt

Haarwuchspräparate wie Minoxidil oder Finasterid können bei das Haarwachstum anregen. Die Wirksamkeit dieser Pharmazeutika in puncto Bartverdichtung ist hingegen umstritten.

Bartlücken mit durchblutungsfördernden Kräuterölen behandeln, Knoblauch oder Senf einreiben oder den Bart mittels gesunder Ernährungsweise mit ausreichender Vitaminzufuhr wachsen lassen: Gegen die Anwendung derartiger Hausmittel beziehungsweise die Umstellung der Lebensgewohnheiten ist nichts einzuwenden. Ob sich dadurch jedoch tatsächlich Bartlücken schließen, sei dahingestellt.

Als nachhaltige Problemlösung ohne störende Begleiterscheinungen kommt die Barthaartransplantation im Sinne einer Eigenhaarverpflanzung in Betracht. Die Haarimplantation wird heute nicht nur bei Glatzenbildung angewendet, sondern genießt auch im Bartbereich zunehmende Popularität.

Ein flächendeckend dichter Bart ist für jedermann möglich

“Es ist besser in den Bart als in die Luft gebrummt”, sagt eine alte Weisheit. Viele Männer würden diesen Ratschlag gerne beherzigen – wenn es nicht am dafür erforderlichen Bart mangeln würde. In Japan und China, bei Indianern und Eskimos sind Bartlosigkeit und spärlicher Bartwuchs die übliche Norm.

Aber auch für West- und Mitteleuropäer ist ein gleichmäßig dichter Bart keine Selbstverständlichkeit. Weist der Bart Löcher auf oder wächst er nur an bestimmten Stellen, so lässt sich diesem Problem beikommen. Sie können entweder den Bart optisch verdichten oder Sie entschließen sich für die nachhaltige Dauerlösung.

Viele Männer scheuen das Risiko einer Hormonbehandlung und wählen den sicheren Weg einer Haartransplantation, um ihre Bartlücken zu füllen. An renommierten Adressen wie der First Hair Clinic kommen modernste Transplantationstechniken zum Einsatz.

Dabei werden nur solche Kopfhaare entnommen und implantiert, die in Struktur und Aussehen dem Barthaar entsprechen. Löcher im Bart sind kein unabwendbares Schicksal: Ein lückenloser, dichter Bartwuchs ist mit professioneller Unterstützung grundsätzlich für jeden Mann realisierbar.

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