Nicht nur Männer, sondern auch zahlreiche Frauen sind von Haarschwund betroffen. Am Anfang dünnt sich das Haar im Scheitelbereich oder auf dem gesamten Kopf aus. Über die Ursachen gibt es viele Spekulationen und noch mehr Mythen.

Doch in Wirklichkeit unterscheidet sich der männliche Haarverlust zumindest bei den Ursachen nicht vom Haarausfall bei Frauen. Erbliche Veranlagung, hormonelle Störungen oder Mangelerscheinungen betreffen beide Geschlechter.

Kreisrunder oder diffuser Haarausfall bei der Frau – ein Problem – verschiedene Gründe

Sicherlich tritt kreisrunder Haarausfall bei Frauen eher seltener auf. Doch diffuser Haarausfall ist bei der Frau ebenso häufig wie bei Männern. Die Symptome sind durchschimmernde Kopfhaut, auf der Kleidung liegende Haare und bedeutend mehr Haar als früher im Abfluss.

Wenn dieser Punkt erreicht ist, sollten Sie sich umgehend auf Ursachenforschung begeben und der Problematik auf den Grund gehen. Versuchen Sie nicht, Haarschwund mit Zusatznahrung in den Griff zu bekommen und die Suche nach der Ursache auszuschließen.

In vielen Fällen ist es von zwingender Notwendigkeit, dass Sie die Ursache behandeln und nicht primär gegen das Symptom vorgehen. Im Folgenden erfahren Sie, welche 7 Gründe am häufigsten für den Verlust der Kopfhaare beim weiblichen Geschlecht sorgen und warum Frauen von Haarverlust ebenso betroffen wie Männer sind.

1. Hormonell bedingter Haarverlust

Frau mit Haarausfall ist schwanger

Während und nach einer Schwangerschaft sowie in den Wechseljahren ist hormonell bedingter Haarverlust bei einer Frau nicht unüblich. Herrscht ein hormonelles Ungleichgewicht vor und das Testosteron gewinnt die Oberhand, kommt es durch die Umwandlung in DHT zu Haarverlust.

Wenn Sie obendrein zu einer DHT sensiblen Kopfhaut neigen, wird diffuser Haarausfall auch bei einer Frau auftreten. Nur eine Diagnostik des Hormonhaushalts kann hier die gewünschte Klarheit verschaffen.

2. Androgenetische Alopezie ist nicht männlich

Frau mit erblich bedingtem Haarausfall zeigt ihre geheimratsecken

 Meist sind Männer von genetischem Haarverlust betroffen. Doch das ist ein Irrglaube, denn das Erbe von Haarausfall ist nicht geschlechterspezifisch. Auch hier spielt die Hypersensibilität gegen DHT eine nicht unwichtige Rolle.

Erblicher Haarverlust äußert sich bei Frauen in erster Linie am Scheitelansatz und an der Stirn. Nach und nach dünnt sich das Haar am gesamten Kopf aus und zeigt erste durchschimmernde Kopfhautstellen.

Wenn Sie in Ihrer Familie dünnes Haar feststellen, kann es durchaus der Fall sein, dass diffuser Haarausfall auch bei Ihnen als Frau eintritt und nicht allein auf die männliche Linie beschränkt bleibt.

3. Stress als Ursache für Haarschwund

Gestresste Frau bei der Arbeit

Der Spagat zwischen Familie, dem Business und dem eigenen Leben mit Hobbys und Vorlieben kann zu Stress führen. Auch ungewöhnliche Situationen im Leben erzeugen Stress und damit einen wichtigen Grund für Haarausfall.

Bei Frauen äußert sich Stress meist anders als beim Mann, der aufgrund seiner Position als starkes Geschlecht weniger stressanfällig ist und mit Stress besser umgehen kann. Die Emotionalität ist eine häufige und in ihrer Ausprägung nicht zu unterschätzende Grundlage für mittleren bis starken Haarausfall.

Hinterfragen Sie sich, ob Sie sich in einer stressigen Phase Ihres Lebens befinden und wo der Auslöser zu suchen ist. Meist kann die Abstellung von Stress bereits für eine Bekämpfung der Problematik und für neuen Haarwuchs sorgen.

4. Ein straffer Zopf

Frau bindet einen Zopf

 Die Frisur kann die Haarwurzeln schädigen. Binden Sie sich täglich einen straffen Zopf oder tragen einen straffen Dutt, reißen Sie die Haarwurzeln sprichwörtlich heraus. Sie frisieren die Haare entgegen ihrer Wuchsrichtung, so dass sich die Kopfhaut in erster Linie an den Schläfen und am Stirnansatz zeigt.

Die Problematik können Sie nur beheben, in dem Sie sich für eine neue Frisur entscheiden und Ihr Haar nicht mehr gegen den natürlichen Wuchs tragen. Auch zu häufiges und zu starkes Bürsten kann die Haare mitsamt der Wurzel herausreißen und so vor allem an den Ansätzen am Gesicht zu sichtbar kahlen Stellen führen.

5. Mangelerscheinungen und Ernährungsfehler

Frau hat viel ungesundes Essen auf dem Tisch

 Vitamin- und Mineralstoffmängel sowie einseitige Ernährung schädigen Ihr Haar. Die Kopfhaut wird weniger durchblutet, die Haarwurzeln werden nicht mehr ausreichend versorgt. Wenn diffuser Haarausfall bei der Frau aufgrund von Mangelerscheinungen auftritt, können Sie das Problem ganz einfach mit einer erhöhten Zufuhr an Vitalstoffen in den Griff bekommen.

Wichtig ist aber auch hier, dass Sie die Behandlung auf Basis einer fundierten Diagnostik vornehmen. Der hauptsächliche Ernährungsfehler ist die einseitige, zum Beispiel die rein vegane Ernährung ohne Tiereiweiße.

6. Schilddrüsenprobleme

Frau mit Schilddrüsenproblemen fässt sich an den Hals

Die Schilddrüse ist eines der wichtigsten Organe des Körpers. Bei einer Über- oder Unterfunktion nimmt der Haarwuchs ab und es kommt über kurz oder lang zu Haarausfall. Probleme mit der Schilddrüse bleiben oft über einen langen Zeitraum unerkannt,  so dass das Haar mitsamt der Wurzel grundlegend geschädigt werden kann.

Bei stumpf und trocken aussehendem Haar sollten Sie die Schilddrüse untersuchen lassen. Ein wichtiges Indiz für ein Problem mit Ihrer Schilddrüse ist die Tatsache, dass das Haar vor dem Ausfallen nicht die normale Länge erreicht und bereits kurz nach dem Herauswachsen aus der Kopfhaut ausfällt.

Haarverlust als Symptom

Bei allen Ursachen müssen Sie wissen: Der Haarausfall ist bei Frauen ein Symptom und nicht das Kernproblem. Ob Sie unter Mangelerscheinungen oder einer Erkrankung leiden, den Haarverlust durch die Frisur begünstigen oder von einer erblichen Veranlagung betroffen sind – die symptomatische Behandlung bringt keinen Erfolg.

Betrachten Sie den Haarverlust daher als Folgeerscheinung und lenken Ihre Aufmerksamkeit auf die Ursachenforschung und damit auf den tatsächlichen Grund für haarige Probleme.

Haartransplantation hilft gegen Haarausfall bei Frauen

Bei krankheitsbedingtem, von den Hormonen verursachten oder erblich veranlagtem Haarverlust gibt es nur eine wirkungsvolle Behandlung. Mit einer FUE Haartransplantation bekommen Sie die volle Haarpracht und das verlorengegangene Selbstbewusstsein zurück. Es ist ein Fakt, dass gerade Frauen unter kahlen Arealen auf dem Kopf leiden und sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen.

Sie gewinnen durch den minimalinvasiven und schmerzfreien Eingriff eines Eigenhaarimplantats neue Lebensqualität und Freude. Wenn sich die Behandlung mit Nahrungsergänzung oder der äußerlichen Anwendung pflegender und den Haarwuchs fördernder Produkte nicht wirksam zeigt, warten Sie nicht länger.

Tritt diffuser Haarausfall bei einer Frau auf, besteht grundsätzlich umgehender Handlungsbedarf und Sie sollten den Gang in eine Haarzentrum nicht auf die lange Bank schieben. Je früher Sie sich beraten und die Ursache diagnostizieren lassen, umso schneller wächst Ihr Haar wieder voll und die Probleme der Vergangenheit bleiben nur als Erinnerung zurück.

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