Das abhrs zertifiktat

ABHRS Zertifikat bei der FUE Haartransplantation

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Haartransplantation beschäftigt, der möchte diesen chirurgischen Eingriff natürlich ausschließlich bei einem professionellen Arzt und seinem Team vornehmen. Da es sich bei der Haarverpflanzung um eine sehr spezielle Methode handelt, die vor allem viel Erfahrung und fachliches Know-How voraussetzt, gibt es das sogenannte ABHRS Zertifikat.

Das Dokument erhalten nur Ärzte und ihre Teams, die jahrelang in diesem Bereich tätig sind und definitiv zu den besten auf ihrem Gebiet gehören. So wie Dr. Balen von der First Hair Clinic, der gemeinsam mit seinen Experten über das ABHRS Zertifikat verfügt und somit den schwerwiegenden und detaillierten Zertifizierungsprozess erfolgreich bestanden hat.

Somit handelt es sich beim Team rund um Dr Balen, um auserlesene Spezialisten aus dem Gebiet Haartransplantationen und Haarrestaurierung. Um die Wichtigkeit dieses Dokumentes zu unterstreichen möchten wir in dem folgenden Artikel detaillierte Informationen zu dem Ursprung des Zertifikats, des Ablaufs und der Historie geben.

 Dr. Balen von der First Hair Clinic

Geboren in den USA aber weltweit Zuhause – die Geschichte des ABHRS

ABHRS Zertifikat

Mitte der 90er Jahre wurde das Thema Haarverpflanzung vor allem in den USA immer populärer. Viele Mediananstalten berichteten von dem operativen Eingriff, den immer mehr Menschen für sich entdeckten.

Endlich gab es eine Möglichkeit kahle Stellen am Kopf und sogar Vollglatzen mit Eigenhaar aufzufüllen. Im Juni 1995 haben sich daraufhin ausgewählte Sprecher bei einem Chirurgen-Seminar in Chicago für einen Zertifizierungsvorgang ausschließlich für Haartransplantationen ausgesprochen.

12 Monate später wurde das ABHRS, kurz für American Board of Hair Restoration Surgery, offiziell gegründet und ist von allen involvierten Parteien als einzige Zertifizierungsstelle für Haartransplantationen weltweit anerkannt.

Im Jahre 2000 gab es dann eine Anfrage vom Präsidenten des europäischen Gremiums für Haartransplantationen, kurz ESHRS, die Zertifizierungen zusätzlich auch für alle internationalen Chirurgen auf dem Gebiet der Haarverpflanzung anzubieten.

Bis heute gilt die ABHRS-Prüfung als die einzige psychometrisch und statistisch validierte Untersuchung, die sich der Spezialisierung auf die Haarwiederherstellung widmet und gehört zu den schwierigsten Prüfungen weltweit.

Warum ist das ABHRS Zertifikat so wichtig?

Was viele Betroffene mit Haarverlust wahrscheinlich nicht wissen: Jede Person mit einer medizinischen Lizenz kann ganz legal eine Haartransplantation durchführen. Eine abgelegte Prüfung ist kein Muss.

Somit war den meisten Menschen mit Haarausfall nie richtig bewusst, ob sie nun den richtigen Arzt aufgesucht haben. Um den Patienten diese Ungewissheit zu nehmen und das ästhetische Qualifikationsniveau eines Arztes zu bestimmen, war es den behandelnden Ärzten wichtig, ein akkurates und offizielles Prüfungsverfahren und Zertifikat zu etablieren, sodass die Patienten umgehend wissen, dass sie sich in professionelle Hände begeben haben.

Auch wenn genetischer Haarausfall weit verbreitet und in der Regel leicht zu diagnostizieren ist, ist es wichtig, dass die behandelnden Spezialisten die Ursachen des Haarausfalls verstehen und gut ausgebildet sind, um wiederum andere Ursachen des Haarverlusts richtig zu diagnostizieren und zu behandeln.

ABHRS Zertifikat für Haartrasnplantation

Der ABHRS-Zertifizierungsprozess im Detail

Wenn sich ein Arzt oder Ärzteteam dazu entscheidet die Prüfung beim ABHRS-Komitee abzulegen, müssen zunächst bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Somit wird vorab sichergestellt, dass das Ärzteteam genug Expertise und Erfahrung besitzt, um sich durch ein Zertifikat im Bereich der Haartransplantation weiter auszuzeichnen. Folgend einige Bedingungen, die das American Board of Hair Restoration Surgery an die Bewerber stellt, bevor diese zur Prüfung zugelassen werden:

  • Die Antragsteller müssen einen Nachweis über drei Jahre Erfahrung in einer Privatpraxis für Haartransplantation erbringen. Die Antragsteller können aufgefordert werden, nach alleinigem Ermessen des Qualifikationsausschusses zusätzliche Nachweise über drei Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Haarwiederherstellung vorzulegen.
  • Die Antragsteller müssen Fallprotokolle einreichen, die den Abschluss von mindestens 150 Haarwiederherstellungsfällen dokumentieren, die in den letzten 3 Jahren nach dem Datum der Antragstellung durchgeführt wurden. Die Fallprotokolle müssen die Art der Operation zur Wiederherstellung der Haare, das Datum der Operation, die Anzahl der Transplantate, das Alter des Patienten und das Geschlecht angeben.
  • Die Bewerber müssen 50 dokumentierte Operationsberichte einreichen, wobei der Bewerber als Hauptchirurg angegeben ist. Die Standards für zulässige operative Berichte erfordern im Allgemeinen ausreichende Informationen, um den Patienten zu identifizieren, die Diagnose zu unterstützen, die Behandlung zu begründen, den postoperativen Verlauf und die Ergebnisse zu dokumentieren und die Kontinuität der Versorgung zu fördern. Insbesondere sollten die operativen Berichte das Datum und den Ort der Operation, den Namen des primären Chirurgen und der Assistenten, die Vitalfunktionen, die Befunde, die angewandten Verfahren, die entnommenen Proben, den Operationsplan, die postoperative Diagnose und den Verlauf einschließlich der postoperativen Komplikationen und deren Behandlung, die Entlassungsbedingungen, die Anweisungen zur Nachsorge und die Elemente, die zur Gewährleistung eines hohen Standards der Patientenversorgung erforderlich sind, enthalten.
  • Aus den 50 operativen Berichten muss der Antragsteller 5 Fälle auswählen, die mit vollständigen Fallberichten abgeschlossen sind und Vor- und Nachaufnahmen enthalten, die zufriedenstellende Ergebnisse zeigen. Die fünf ausgewählten Fälle sollten eine ausreichende Mischung sein, um eine Tiefe und Breite des Wissens in der Haarwiederherstellungschirurgie zu veranschaulichen, und sollten, wo immer möglich, aber nicht beschränkt auf sekundäre oder komplizierte Verfahren beinhalten, die von typischen Einzelverfahren für männlichen Haarausfall abweichen.

 

Zusätzlich zu den oben genannten Voraussetzungen muss der Arzt die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Der Antragsteller muss eine Fotokopie, der aktuell gültigen M.D. oder D.O. Lizenz in gutem Zustand einreichen inklusive Lebenslauf.
  • Es muss eine Selbsterklärung abgeben werden, dass alle Lizenzen in allen Rechtsordnungen klar und uneingeschränkt sind.
  • Es müssen zwei Referenzschreiben von Ärzten eingereicht werden, die über persönliche Kenntnisse über den Kenntnisstand, die Fähigkeiten, die Ausbildung und die Erfahrung des Arztes verfügen.
  • Referenzschreiben sollten von Ärzten stammen, die zur ISHRS International Society of Hair Restoration Surgery und/oder ASHRS American Society of Hair Restoration Surgery gehören.
  • Der Antragsteller muss eine schriftliche und mündliche Prüfung erfolgreich absolvieren, die allgemeine Kenntnisse über Haarwuchsverfahren abdeckt.

Es wird deutlich, dass es sich um einen sehr detaillierten und sehr gut durchdachten Zertifizierungsprozess handelt, der viel Wert auf Qualität und Erfahrung legt.

Fazit: Nur ein Spezialistenteam mit ABHRS Zertifikat eignet sich für eine Haartransplantation


Da es aktuell weltweit nur in etwa 200 Haarchirurgen mit einer Zertifizierung durch das ABHRS gibt, zeichnet die jeweiligen Ärzteteams neben der chirurgischen Erfahrung und den ästhetischen Fähigkeiten auch ein umfassendes klinisches Verständnis von Haarausfall und den Behandlungsmethoden aus. Die mündliche und schriftliche Prüfung ist sehr umfangreich und setzt gründliche Kenntnisse und Erfahrungen sowohl in den physiologischen Ursachen als auch in der Behandlung von Haarausfall sowie der Operationstechnik der Haarwiederherstellung voraus. Dementsprechend ist jeder Arzt mit einem erhaltenen ABHRS Zertifikat definitiv ein Spezialist auf dem Gebiet der Haarbehandlung und damit auch eine Sicherheit für langfristigen Erfolg.

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