Von lichtem Haar, über kleine kahle Stellen bis hin zu Haarausfall – immer mehr Menschen sind von diesen Problemen betroffen, welche eine schwere Belastung für sie darstellen.

Doch nicht nur die Haarpracht leidet und schwindet – auch das Selbstbewusstsein und die menschliche Psyche werden dadurch stark beeinflusst. Aber was tun? Können mit einer Haartransplantation kahle Stellen beseitigt werden?

Wodurch entstehen kahle Stellen und wie kann man ihnen vorbeugen?

Haarausfall, auch bekannt als Alopezie, betrifft mittlerweile fast die Hälfte aller Männer und knapp 20% aller Frauen.

In der Regel fallen dem Menschen täglich bis zu 100 Kopfhaare aus, welche normalerweise eigenständig vom Körper ersetzt werden. Bei Alopezie hingegen, kann der Körper diese verlorenen Haare nicht ersetzen, was folglich zu Haarausfall führt.

Möchte man die Gründe von Haarausfall erforschen, muss man sich ein weites Spektrum an Ursachen anschauen. Angefangen von einfachem Eisen-, Zink- oder Vitaminmangel durch eine unausgewogene Ernährung, gefolgt von Stress oder gewissen Lebensumständen bis hin zu Erkrankungen oder Hormonstörungen: All diese Faktoren beeinflussen das Haarwachstum und variieren von Mensch zu Mensch.

Daher ist es am sinnvollsten, sich erst einmal bei einem Arzt zu erkundigen, was der ausschlaggebende Grund für Ihren möglichen Haarschwund ist. Ist alles abgeklärt, kann eine Haartransplantation kahle Stellen effektiv behandeln.

Gehen Haarausfall & kahle Stellen immer miteinander einher?

Generell gibt es unterschiedliche Formen des Haarschwunds, die sich dementsprechend in ihrer Auswirkung voneinander unterscheiden. So treten beispielsweise bei Alopecia Areata, dem kreisrundem Haarausfall, eine oder mehrere kahle Stellen am Kopf auf.

Bei Diffusem Haarschwund hingegen wird das Haar am gesamten Kopf licht, wodurch die Haare in ihrer Gesamtheit weniger voluminös und wesentlich dünner wirken. Personen, die vom erblich bedingten Haarschwund – also der androgenetischen Alopezie – betroffen sind können durchaus auch unter kahlen Stellen leiden.

Letztendlich führt Haarausfall jedoch nicht immer gezwungenermaßen zu kahlen Stellen und es hängt immer davon ab, welche konkrete Art von Haarschwund vorliegt.

Wann kommt eine Haartransplantation infrage?

Mit einer Haartransplantation kahle Stellen zu beseitigen kommt dann infrage, wenn Sie beispielsweise an irreversiblen (unumkehrbaren) oder genetisch bedingtem Haarausfall leiden sollten und bereits andere Methoden ausprobiert haben, diese jedoch keine zufriedenstellenden Ergebnisse gezeigt haben.

Selbstverständlich spielt Ihre Gesundheit hierfür auch eine große Rolle. So sollte die Anzahl der gesunden Haare neben den kahlen Stellen auf dem Kopf ausreichend sein – sollte die Fläche der Spenderhaare weniger als 20 % von der des Donor Bereichs messen, wäre eine flächendeckende Transplantation nicht möglich.

Wie verläuft eine Haartransplantation?

Zuallererst wird festgestellt, ob in Ihrem Fall eine Haartransplantation kahle Stellen beseitigen kann, da sich nicht alle Patienten hierfür eignen. Anschließend wird Ihre gewünschte Haarlinie eingezeichnet und weitere Wünsche werden mit Ihnen besprochen.

Für eine Eigenhaarbehandlung reicht meist eine lokale Betäubung der Kopfhaut aus. Um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erreichen, wird bei diesem minimal-invasiven Eingriff gesundes Haar aus dem Donorbereich am Hinterkopf entnommen und in die betroffenen Stellen eingesetzt.

Die winzigen Entnahmestellen sind später kaum bis gar nicht mehr sichtbar. Je nach Wunsch, Bedarf und Notwendigkeit werden in der Regel knapp 2.500 – 4.000 sogenannte Grafts eingepflanzt.

Während, sowie nach der Behandlung gibt es in den seltensten Fällen Komplikationen. Es kann zu vorübergehenden Rötungen und Schwellungen im Bereich der verpflanzten Haare kommen, welche jedoch nach einigen Tagen bereits abklingen.

Kann ich garantierte Ergebnisse erwarten?

Mann mit vollem Haar, nachdem Haartransplantation kahle Stellen beseitigt hat
Werden alle nötigen Bedingungen erfüllt, kann eine Haartransplantation kahle Stellen effektiv bekämpfen. Durch professionelle und ausgezeichnete Arbeit gelingt es den Ärzten überzeugende Ergebnisse zu liefern und somit die Wünsche der Patienten zu erfüllen.

Erste Erfolge der Behandlung sind in der Regel jedoch nicht sofort sichtbar: aufgrund des kurzzeitigen Nährstoffmangels während der Entnahme fallen die neuen Haare in den ersten vier Wochen – selbstverständlich ohne Wurzel – aus, wachsen dann jedoch wieder nach 3 bis 4 Monaten nach und bleiben bis zum Lebensende erhalten.

Fazit: Mit einer Haartransplantation kahle Stellen zu beseitigen ist möglich

Zusammenfassend gilt: Mit einer Haartransplantation kahle Stellen zu beseitigen ist dank modernster Methoden möglich.

Um die Ergebnisse zu optimieren, wäre eine Kombination oder Ergänzung mit der PRP-Behandlung sinnvoll, jedoch nicht notwendig.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin bei den Experten der First Hair Clinic, um mehr zu erfahren und die Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall abzuklären.

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