Volles, glänzendes Haar – Symbol von Jugend, Attraktivität und Gesundheit. Doch nicht jeder kann damit glänzen und ist mit einer prachtvollen Mähne gesegnet. Studien zeigen, dass nahezu 40 % aller Männer und 20 % der Frauen von Haarausfall betroffen sind. Doch was tun bei Geheimratsecken, Glatze oder schlichtweg dünnem Haar? Wir klären auf: Welche Arten von Haarausfall gibt es und wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Haarausfall – Die drei häufigsten Arten

Bei der großen Vielzahl verschiedenster Formen, die Haarausfall individuell annehmen kann, unterscheidet man grob drei verschiedene Typen:

  1. Androgenetische Alopezie (oder Genetisch Bedingter Haarausfall)
  2. Diffuse Alopezie
  3. Alopecia areata (oder Kreisrunder Haarausfall)

Welche Arten von Haarausfall gibt es?Allgemein ist von Haarausfall dann die Rede, wenn mehr Haare ausfallen als wiederkehren und kahle Stellen deutlich sichtbar werden. Dabei ist der genetisch bedingte Haarausfall die am weitesten verbreitete Form. Sowohl Männer als auch Frauen, jedoch weitaus mehr Männer sind hiervon betroffen.

Signifikant ist vor allem der im Alter zurückgehende Haaransatz und das Ausdünnen des Haars an den Schläfen. Ab dem 40. Lebensjahr leiden etwa 50 % aller Männer an Haarausfall am Hinterkopf, was häufig als Halb- oder Vollglatze endet.

Von diffusem Haarausfall sind grundsätzlich mehr Frauen als Männer betroffen. Darunter versteht man immer lichter werdendes Kopf- und Körperhaar. Hierbei können die jeweiligen Areale nur spärlich mit Haar versehen oder komplett kahl sein. Glücklicher Weise ist diese Art Haarausfall reversibel nach Aufspüren der Ursache und eine vollständige Kahlköpfigkeit ist ausgeschlossen.

Der so genannte kreisrunde Haarausfall verläuft individuell sehr unterschiedlich. Bemerkbar macht er sich durch kleine kahle Flächen an einer oder mehreren Stellen am Kopf. Die Ursachen dieses Typen sind größtenteils noch nicht erschlossen und der Verlauf schwer vorhersagbar. Das Haar kann wiederkehren, allerdings auch für immer ausbleiben. Die Vermutung geht dahin, dass sich das Immunsystem des Körpers nach Ereignissen wie Krankheit oder Traumata gegen sich selbst richtet. Männer und Frauen sind hier gleichermaßen betroffen.

Haartransplantation- Welche Art Haarausfall eignet sich dafür?

Haartransplantation- Welche Art Haarausfall eignet sich dafürEine Methode bei Ausbleiben des Haupthaars, die sich wachsender Beliebtheit erfreut ist die Haartransplantation. Promis wie Jürgen Klopp und Backstreet Boy A.J. Mc Lean machen es vor. Geheimratsecken, die auf einmal vor Haarpracht strotzen oder schütteres Haupthaar, das plötzlich wieder Elvis Presley gleich zur Tolle gestylt werden kann. Ja, das geht tatsächlich! Doch welche Voraussetzungen muss das Haar erfüllen, damit diese Technik auch funktioniert?

Dreh- und Angelpunkt ist die Haarausfall Ursache. Es muss schlichtweg geklärt sein, was hinter dem Ausbleiben des Haars steckt. Denn bei einer Krankheit, kann das Haar nach Genesung wieder wie gewohnt sprießen.

Weiterhin muss das Areal (seitlicher oder hinterer Haarkranz), aus dem das zu transplantierende Haar entnommen wird, gesunde Haarfollikel aufweisen, die nicht selbst von Haarausfall befallen sein dürfen. Daher ist sowohl der diffuse als auch der kreisrunde Haarausfall nicht für diese Methode geeignet. Die gute Nachricht: Der androgenetische Haarausfall, die, wie eingangs erwähnt, häufigste Art des Haarausfalls eignet sich bestens für eine Haartransplantation. Die Spenderareale enthalten nämlich gesundes, nachwachsendes Haar.

Leiden Sie an Haarausfall? Haben Sie schon einmal über eine Haartransplantation nachgedacht? Wir vom Team First Hair Clinic sind selbstverständlich gerne Ihr Ansprechpartner und würden uns freuen, Sie individuell in unserem Institut zu beraten. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.