Haare transplantieren lassen mit der FUE Methode

Die FUE-Methode kommt heutzutage sehr häufig bei der modernen Haartransplantation zum Einsatz. Anders als bei der FUT werden hierbei die Haarfollikel einzeln und mit speziellen und hochpräzisen Hohlinstrumenten oder auch Mikromotoren extrahiert. Zudem werden diese auch direkt nach der Entnahme wieder neu verpflanzt. Das Spezialistenteam der renommierten First Hair Clinic, berät Sie jederzeit gerne, ob diese Methode für Sie in Frage kommt.

Was genau ist die FUE-Methode?

Die Bezeichnung FUE steht für Follicular Unit Extraction und bedeutet auf Deutsch so viel wie Einzelentnahme von sogenannten follikulären Einheiten. So wird die natürliche Bündelung der Haare bezeichnet. Bei der FUE-Methode werden die Haarbündel mithilfe einer Hohlnadel entnommen, um sie dann an kahlen Stellen auf der Kopfhaut wiedereinzusetzen.

Wann ist die FUE-Methode praktisch?

Was genau ist die FUE-MethodeDie FUE-Methode ist vor allem dann sinnvoll, wenn auf eine unschöne Narbe verzichtet werden will und bei der Transplantierung größerer Flächen. Einige mögliche Anwendungsgebiete sind:

  • Die gezielte Rekonstruktion von Haarlinien, Geheimratsecken oder größeren Arealen
  • Barthaartransplantationen
  • Augenbrauenverdichtung
  • Brusthaar-Rekonstruktion

Wie ist der Behandlungsablauf der FUE-Methode?

Für die Behandlung müssen die Patienten zwischen fünf und acht Stunden einplanen. Die Methode wird ambulant durchgeführt. Anschließend muss die Haut rund zwei bis vier Wochen regenerieren. Die Eigenhaartransplantation wird in sehr präziser Feinstarbeit durchgeführt. Je nach Bedarf kann es nötig sein, den Vorgang einige Male zu wiederholen. Das Besondere an der Methode ist, dass die Haarfollikel direkt nach der Entnahme wiedereingesetzt werden. Da es sich hierbei um einen sehr komplexen Vorgang handelt, sollte er nur von einem Expertenteam durchgeführt werden.

Die FUE-Methode eignet sich sehr gut für Kurzhaarfrisuren

Da bei dieser Methode keine kompletten Hautstreifen, sondern nur einzelne Haarfollikel, entnommen werden, entstehen keine unschönen Narben. Die feinen Löcher verheilen problemlos.

Zudem sind sie in den meisten Fällen für das menschliche Auge überhaupt nicht sichtbar. Daher eignet sich die FUE-Methode unter anderem auch für Kurzhaarfrisuren.

Unmittelbare Haarverpflanzung sorgt für ideale Ergebnisse

Die kahlen Stellen werden in hochpräziser Anordnung mit sehr kleinen, ungefähr porengroßen Einstichkanälen (sogenannten Slits) versehen. Eine FUE besteht also aus hunderten und teilweise auch aus tausenden kleinen Haarverpflanzungen. Teilweise werden die einzeln entnommenen Haarfollikel anschließend in mühevoller Handarbeit nachgearbeitet. Dadurch wachsen diese später wieder natürlicher und lassen sich auch besser kämmen.

Vor- und Nachteile der FUE-Methode

Vorteile der FUE-Methode

  • Die Anwuchsrate ist sehr groß
  • Vergleichsweise kurze Heilungsphase
  • Es entstehen keine sichtbaren Narben wie bei der älteren FUT Methode
  • Für Kurzhaarfrisuren geeignet
  • Dichte Haar-Transplantationen sind möglich
  • Nach nur 14 Tagen darf wieder langsam mit Sport begonnen werden

Nachteile der FUE-Methode

  • Es wird in der Regel eine Vollrasur nötig (Teilrasuren nach Anfrage möglich)
  • Die Behandlung kann etwas länger dauern
  • Der Spenderbereich kann noch 1-2 Monate nach der OP leicht gerötet sein

FUE ist die deutlich angenehmere Methode

Die meisten Patienten empfinden FUE als die deutlich angenehmere Art der Haartransplantation. Denn die Anwendung ist weitestgehend schmerzfrei und es entstehen keine Narben, die lebenslang zu sehen sind. Bei der Transplantation werden einzelne sogenannte „Grafts“ (haarwurzeltragende Hautelemente) direkt aus dem Hinterkopf entnommen.

Fazit zu FUE

Bei der sogenannten FUE-Methode handelt es sich um eine sehr praktische und vergleichsweise angenehme Art der Haartransplantation. Hierbei werden mit einer dünnen Hohlnadel oder Mikromotor einzelne Haargruppen entnommen und dann direkt wieder an die gewünschte Stelle gesetzt. Die Nadel wird über die Follikel gestülpt und dann werden mit ihr kreisende Bewegungen durchgeführt. Dadurch wird die jeweilige Haarwurzel freigelegt und anschließend mit einer sehr feinen Pinzette entnommen. Im nächsten Schritt wird diese dann in einer speziellen, sterilen und im Idealfall auch gekühlten Lösung gelagert.

Der große Vorteil dieser Methode ist, dass durch die Entnahme der Haare nur sehr kleine Wunden entstehen, die nach einer gewissen Zeit selbstständig verheilen und somit keine sichtbaren Spuren verbleiben.