Die Haarverpflanzung ist eine wunderbare und inzwischen in vielen Kreisen beliebte Methode, dem Haarverlust entgegen zu wirken, doch manche Patienten fragen sich: Ist Sport nach der Haartransplantation sinnvoll? Darf man das überhaupt? Gefährde ich damit den Erfolg? Im Folgenden erfahren Sie einige wichtige Dinge, die nach der Haartransplantation zu beachten sind. Unter anderem zum

  • richtigen waschen,
  • der optimalen Pflege
  • und dem Thema sportliche Anstrengungen
  • sowie Sonneinstrahlung in der ersten Zeit nach dem Eingriff.

Nach Haartransplantation können Haare ausfallen

Menschen, die an erblich bedingtem Haarausfall leiden, haben verschiedene Optionen. Manche entscheiden sich für eine besondere Behandlung: Die Haarverpflanzung. Das ist ein effizientes und von den richtigen Spezialisten ausgeführt, schonendes Verfahren, um Geheimratsecken und kahlen Stellen entgegen zu wirken. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das zu behandelnde Expertenteam mit dem ABHRS Zertifikat ausgezeichnet ist. Weltweit haben nämlich nur ca. 200 Spezialisten dieses Prüfungsverfahren bestanden. Das ABHRS Zertifikat steht für präzises Fachwissen, sodass einer erfolgreichen Behandlung nichts mehr im Wege steht.

Doch viele sind verunsichert, wenn es nach der Haartransplantation zu möglichem Haarausfall der bestehenden Haare, die nicht verpflanzt wurden, kommt.Selbstverständlich ist der genetische Haarausfall nach der Haarverpflanzung nicht einfach gestoppt. Das heißt, es ist zum einen normal, dass weiterhin Haare ausfallen, zum anderen gibt es auch keine 100-prozentige Anwuchsrate, was die Grafts angeht. Sprich, längst nicht alle verpflanzten Haarwurzeln wachsen. Zudem kann es in seltenen Fällen Monate brauchen bis die „neuen“ Haare sichtbar werden.

Was tun bei Haarausfall nach Haartransplantation?

Zuerst einmal: ruhig bleiben. Im gewissen Rahmen ist das nämlich völlig normal und zu erwarten. Aber man sollte sich einige Fragen stellen:

  • Ernähre ich mich optimal?
  • Ist Sport nach der Haartransplantation sinnvoll?
  • Pflege ich zu viel?
  • Vermeide ich Stress und direkte Sonneneinstrahlung?

Nicht verzweifeln – ein ganz normaler Prozess

Die Haartransplantation ist eine gut erprobte Behandlung. Auf Vorher-Nachher-Bildern finden sich ansprechende Ergebnisse. An den behandelten Stellen zeigt sich Erfolg; allerdings müssen auch umliegende Areale auf Dauer mitberücksichtigt werden. Dafür bietet sich zum Beispiel im Anfangsstadium des Haarausfalls eine Haarpigmentierung an: Kosmetisch werden haare optisch hinzugefügt, so dass das Gesamterscheinungsbild einen dichten Haarwuchs zur Folge hat.

Nach Haartransplantation: Das kann man selbst tun

Eingriff und erste Heilungstage sind ohne Komplikationen überstanden und ein befriedigendes Ergebnis wurde erzielt, so reduziert das den Leidensdruck der Patienten enorm. Um Risiken im nachfolgenden Heilungsprozess zu minimieren, sollte auf kräftiges

  • Reiben oder Kratzen
  • Anwenden von aggressiven Shampoos oder Spülungen, Färben und Haargummis verzichtet werden
  • Ebenso auf körperliche Anstrengungen in den ersten Tagen und auf heißes Föhnen

Einige Patienten fragen sich auch schon am ersten Tag: Ist Sport nach der Haartransplantation sinnvoll? Das ist pauschal schwer zu beantworten. Generell sollte aber in den ersten 14 Tagen auf Sport verzichtet werden. Wer dann mit einem leichten Lauftraining beginnt, hat sicher nicht viel zu befürchten. Alles, was jedoch mit (An)Spannung zu tun hat, sollte noch vermieden werden. Schließlich handelt es sich auf der Kopfhaut oder an anderer Stelle um ein Areal vieler winzig kleiner Schnitte, die möglichst gut und narbenfrei verheilen sollen. Auch wenn die Schorfbildung und eventuelles Jucken während der Heilung unangenehm sein können, bitte Geduld bewahren und nur ganz schonend mit milden Mitteln behandeln.

Gute Vorbereitung ist das A und O

Selbstverständlich ist die Auswahl eines guten Teams und einer renommierten Klink die beste Versicherung gegen Probleme nach der Haarverpflanzung. Risiken wie Infektionen auf der Kopfhaut, Vernarbungen durch eine unsaubere Behandlung oder andere Mängel müssen bekannt sein. Jede seriöse Klinik weist im persönlichen Gespräch im Vorfeld darauf hin, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür verschwindend gering ist.

Kopfmassagen als Tipp nach Haartransplantation

Probleme nach der Haartransplantation- KopfmassagenWer mit dem Problem „Haarausfall nach Haartransplantationzu kämpfen hat, ist schnell verunsichert. Nun heißt es, die transplantierten Haarfollikel bei der Regeneration nach Kräften zu unterstützen. Geschwächte Follikel sollen gestärkt werden. Kleine Schwellungen sind kaum zu vermeiden. Direktes Sonnenlicht sollte in diesem Areal gemieden werden. Ebenso verzichten Sie besser darauf, zu rasch, sportliche Aktivitäten wieder aufzunehmen.

Passend wäre es, der Transplantation einen Urlaub zu Hause folgen zu lassen. Das schließt mechanische Reize auf der Kopfhaut weitestgehend aus. Vier bis sechs Monaten braucht es schon, um ein umfassendes Ergebnis der Haartransplantation zu erhalten, im Ganzen sieht man es erst nach ca. 10-13 Monaten.

Tipp 1) Dem Operationsschock der Haare mit vorsichtigen Massagen begegnen. Wenn die Haarfollikel langsam in ihrer neuen Umgebung anwachsen und mit dem Blutkreislauf verbunden und mit Nährstoffen versorgt sind, erneuert sich auch die Haarproduktion. Leichte, kreisende und regelmäßig angewendete Massagen, am besten von einem selbst oder einer sehr einfühlsamen Person, können die Heilung wunderbar unterstützen. Zudem reduzieren sie eventuelle Spannungsgefühle oder Juckreiz.

Tipp 2) Lauwarmes Wasser und/ oder ein ganz mildes Shampoo genügt zur Pflege. Manche greifen auf ph-neutrale Babyshampoos zurück, andere verzichten ganz oder verwenden wirklich nur eine erbsengroße Menge. Auf energisches Kämmen oder kräftiges Zusammenbinden der Haare bitte unbedingt verzichten. Nach einer Weile ist es ebenfalls ratsam, mit vitalisierenden Shampoos zu arbeiten wie Koffein.

Fazit: Nach der Haartransplantation bitte auf Sport zunächst verzichten

Können Probleme nach der Haartransplantation auftreten? Ja, das ist aber völlig normal. Wenn keine Besonderheiten wie starke anhaltende Schmerzen oder Entzündungen auftreten, besteht kaum Grund zur Sorge. Im Zweifel fragen Sie immer rechtzeitig bei Ihrem Arzt oder Behandler nach.