Auch in Deutschland wird der Movember beziehungsweise No-Shave November immer bekannter. Wir erklären Ihnen, woher diese Bewegung kommt, welcher Sinn und Zweck dahintersteckt und welche Probleme manche Männer haben, sich in diesem Monat einen ordentlichen Bart stehen zu lassen. Selbstverständlich informieren wir Sie auch über die mögliche Lösung dieser Probleme. So können Sie spätestens im nächsten Jahr selbst mit Ihrem Bart glänzen.

No-Shave November oder Movember?

Gezeichneter schwarzer Moustache mit dem Wort Movember in der Mitte

Beide Begriffe werden als Synonyme verwendet, auch wenn es eigentlich Unterschiede gibt. Der No Shave November, wird auf Deutsch auch als “Rasurfreier November” bezeichnet, ist eine Aktion, welche auf die Männergesundheit aufmerksam machen soll und welcher vor allem den Bereichen Hodenkrebs und Prostatakrebs gewidmet ist.

Der No Shave November wird in deutschsprachigen Ländern zwar erst seit wenigen Jahren zelebriert, erhält aber auch hierzulande immer größere Aufmerksamkeit. Den eigenen Bart im November wachsen zu lassen, ist mehr als nur ein Statement.

Der Movember und seine Bedeutung sind seit dem Jahr 2004 bekannt und werden in Deutschland unter anderem seit 2012 von vielen Männern zelebriert. Ursprünglich in Australien erfunden soll dieser spezielle Monat auf die typischen Erkrankungen von Männern aufmerksam machen.

Die Movember-Bewegung fokussiert sich zudem auf die Gemeinschaft der Männer und prämiert beispielsweise die höchsten Spendensummen und die schönsten Bärte. Dabei ist es egal, ob Sie sich den Schnurrbart im November stehen lassen oder einen Vollbart tragen, die Aufmerksamkeit richtet sich auf alle typischen Männer-Krankheiten.

Das wird unter anderem dadurch deutlich, dass sich die Teilnehmer der Bewegung unter anderem dazu verpflichten sollten, im November zusätzlich 60 Kilometer zu laufen oder zu spazieren, um die eigene Gesundheit zu verbessern.

Den eigenen Bart im November wachsen lassen

Der Gedanke ist, dass sich Männer ihren Bart im November nicht mehr rasieren und somit wachsen lassen. Es muss natürlich kein Vollbart sein, welcher nicht jedem Mann steht. Oftmals kann auch nur ein Schnurrbart im November ein wichtiges Zeichen sein und genügen, um sich als Teil der Bewegung zu fühlen.

Was tun, wenn die Gesichtsbehaarung nicht mehr wächst?

So wichtig beim Movember dessen Bedeutung ist, nicht jeder kann an diesem Spektakel teilnehmen. Denn Probleme beim Bartwuchs treten bei vielen Männern auf und können es unmöglich machen, den eigenen Bart im November wachsen zu lassen. Wer dies weiß und damit leben kann, wird also nicht Teil dieser Bewegung sein können.

Doch es gibt auch Männer, die zum ersten Mal am No-Shave November teilnehmen möchten und sich plötzlich mit Problemen konfrontiert sehen. So wird der No Shave November auf Deutsch zu einem echten Problem.

Viele Männer entdecken Haarprobleme im Bart im November

Junger Mann mit wenig Bartwuchs im Hemd vor einem grauen Hintergrund

Wer sich täglich glattrasiert und generell über keinen starken Bartwuchs verfügt, stellt oftmals Probleme mit den Barthaaren überhaupt nicht fest. Kommt es dann dazu, dass Sie sich einen Monat nicht rasieren, fallen solche Probleme plötzlich viel stärker auf und ins Gewicht. Egal ob Sie sich einen Schnurrbart im November stehen lassen oder einen Vollbart wünschen, bei Problemen mit der Gesichtsbehaarung kann dies beinahe unmöglich erscheinen.

Kommt es zu auffälligen Lücken im Bereich des Bartes, sollten diese in jedem Fall medizinisch abgeklärt werden. Denn oftmals lassen sich die Auslöser auch wieder abstellen. Doch nicht immer bietet die konventionelle Medizin eine Antwort. Es kann also vorkommen, dass die Probleme im Bartwuchs dauerhaft bleiben. Unschöne Lücken im Bart können es unmöglich erscheinen lassen, an dem Event teilzunehmen.

Auch Barthaare können transplantiert werden

In solchen Fällen kann es für das eigene Selbstbewusstsein und für das eigene Aussehen hilfreich sein, dass es die Möglichkeit gibt, sich auch Barthaare per Transplantation verpflanzen zu lassen. Somit können die Stellen mit dem fehlenden Bartwuchs wieder ausgeglichen werden. Der große Vorteil liegt vor allem darin, dass die transplantierten Haare wie gewohnt wachsen und somit ein volles und formschönes Bild entsteht. Es handelt sich also nicht um eine einmalige Verschönerung, sondern um eine dauerhafte Verbesserung des Bartes, welcher weiterhin gemeinsam mit Ihnen wächst und im nächsten November mit seiner Form und seinem Aussehen überzeugen kann.

So läuft die Transplantation ab

Team von Ärzten im Operationssaal bereiten die Behandlung vor

Bei einer Eigenhaarverpflanzung werden Haarwurzeln am Hinterkopf entnommen und in die vom Haarausfall betroffenen Gebiete transplantiert. Dabei wird die Zahl der Haarfollikel optimal im Vorfeld bestimmt, um ein volles und somit einzigartiges Ergebnis zu erzielen.

An den transplantierten Stellen wachsen die Haarfollikel mit der Zeit wieder fest an und beginnen mit der erneuten Haarproduktion. Somit entsteht nach und nach wieder ein gleichmäßiger Bartwuchs, welcher durch sein Aussehen und seine Spannkraft überzeugt.

Im nächsten November wieder mit vollem Bartwuchs überzeugen

Haben Sie im November festgestellt, dass Ihr Bartwuchs Probleme macht, sollten Sie die Haarimplantation im Optimalfall schnell in Angriff nehmen. Denn es benötigt ein wenig Zeit, bis sich das Ergebnis sehen lassen kann.

Nach der Transplantation selbst dauert es in der Regel bis zu 14 Tage, ehe die sichtbaren Spuren der Eigenhaarverpflanzung abgeheilt sind. Allerdings beginnen die Haarwurzeln im Anschluss nicht sofort mit dem Haarwuchs, da diese auch erst fest anwachsen und abheilen müssen.

In der Anfangsphase werden die Haare zudem noch dünn und kraftlos wirken. Das ändert sich allerdings im Laufe der Zeit. Je nach Person kann es zwischen 6 und 12 Monate dauern, bis die Gesichtsbehaarung wieder anfängt zu wachsen.

Daher stehen die Chancen gut, dass Sie bei frühzeitiger Transplantation im nächsten No-Shave November wieder mit Ihrem Bart glänzen können.

Der No-Shave November ist wichtig und sinnvoll für viele Männer

Auch wenn der No-Shave November in Deutschland erst seit wenigen Jahren etabliert ist, nutzen viele Männer den Movember, um in der Gemeinschaft auf die typischen und gefährlichen Männerkrankheiten aufmerksam zu machen und Gelder für diese Erkrankungen zu sammeln.

Leider zeigt sich in diesem Monat auch, dass viele Männer ein Problem mit dem Bartwuchs haben und aus diesem Grund nicht am No-Shave November teilnehmen können. In diesen Fällen ist es wichtig, die Ursachen des Haarverlustes genauer zu untersuchen. Lässt sich der Haarschwund im Bart allerdings nicht behandeln, kann eine Eigenhaarbehandlung der bestmögliche Weg sein, um spätestens im nächsten Jahr wieder mit vollem Bartwuchs den eigenen Bart im November mit Stolz zu präsentieren.

Aus diesem Grund nutzen immer mehr Männer diese Möglichkeit und sorgen somit für einen dauerhaft dichten und angenehm aussehenden Bart im Movember.

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